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FAQ about CS B corporation
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== German == FAQs in DEUTSCH Einige von uns haben sich die Mühe gemacht, die wichtigsten Informationen, die in dieser Gruppe über zig Threads verstreut sind, in den folgenden FAQ (häufig gestellte Fragen) zusammenzustellen. Wenn du neu hier bist, empfehlen wir dir, einen Blick darauf zu werfen. Du kannst sie gerne kopieren, bearbeiten, ergänzen, deinen Freunden schicken, in deiner lokalen Gruppe verbreiten, etc. Hilf uns, die Infos zu verbreiten! FAQ - GRUNDSÄTZLICHE FRAGEN '''[1) „CS gehört Casey, er kann damit tun, was auch immer er möchte!“''' Wenn du das sagst, liegt es vielleicht daran, dass du die Geschichte von CouchSurfing nicht so gut kennst. Ja, tatsächlich war CS Caseys Idee - jedoch war diese Idee nicht besonders originell, denn Gastfreundschaftsnetzwerke gab es schon lange bevor Casey überhaupt geboren wurde und die Umsetzung seiner Idee war nur dank der Hilfe hunderter Freiwilliger möglich, die den Code entwickelten, neue Features vorschlugen und realisierten, Texte in diverse Sprachen übersetzten, usw. Das heißt, die CS-Seite, so wie wir sie kennen, verdanken wir den vielen Freiwilligen die der Community ihr Know-How und ihre Zeit zur Verfügung stellten. Und sie taten dies im Glauben, einer gemeinnützigen Organisation unter die Arme zu greifen, die im Bundestaat New Hampshire als „Charity“registriert war und bei den US-Steuerbehörden um Anerkennung auf nationaler Ebene angesucht hatte. Diese Freiwilligen waren Menschen wie du, die die Seite benutzten, Leute bei sich übernachten ließen, an Treffen teilnahmen, Freundschaften schlossen etc. Sie waren keine Angestellten von CS, die für ihre Arbeit bezahlt wurden! Deshalb ist es nicht richtig zu behaupten, dass die Struktur, auf der CS beruht, Casey gehört. Um genauer zu sein, glauben wir, dass sie allen gehört, d.h. der der gesamten Community, die an ihrer Entwicklung beteiligt ist und war. '''2) „Ok, aber soweit hat sich bislang nichts verändert. Warum wartet ihr nicht ab, um zu sehen was passiert?“''' Wir halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich „nichts ändern wird“. Und selbst wenn die Benutzung der Seite – wie angekündigt – weiterhin kostenlos sein wird und essentielle Verbesserungen durchgeführt werden, würden wir es nicht bereuen, nicht mehr hier zu sein. Denn das Problem ist und bleibt, dass wir die unternommenen Schritte für absolut unethisch halten. Deshalb möchten wir nicht mehr Teil davon sein und Leute unterstützen, denen wir nicht länger vertrauen können. Leute, die uns zum Narren gehalten haben, indem sie vorgaben, ein gemeinnütziges Projekt aufzubauen, nur um es schließlich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umzuwandeln und Profit daraus zu machen. Selbst wenn für uns CS-Mitglieder momentan keine großartigen Veränderungen sichtbar sind, was die alltägliche Nutzung der Webseite betrifft, so hat sich doch etwas Fundamentales an dem Konzept selbst geändert: Wir sind keine echte Community mehr, stattdessen sind wir nun Kunden/Konsumenten einer Dienstleistung, die von „CouchSurfing International Inc.“ vertrieben wird. Wie jemand einmal richtig über gewinnorientierte soziale Netzwerke feststellte: „Wenn du nichts für die Nutzung bezahlst, liegt es daran, dass du selbst das zu verkaufende Produkt bist.“ Wir weigern uns „Produkte“ von CS zu sein, weshalb wir unsere Sofas und unsere Gastfreundschaft nicht länger über ein gewinnorientiertes Unternehmen anbieten möchten, das seinen Kunden Verifikationen und andere „Premium Services“ verkauft, einen lächerlichen Anteil seiner Einnahmen für karitative Zwecke spendet, um den Schein sozialer Verantwortung zu wahren und die fetten Gewinne doch für sich selbst einheimst. Wir möchten nicht, dass andere Kapital aus der Großzügigkeit der Gastgeber und Reisenden schlagen. Und vor allem möchte wir nicht, dass es dieselben Leute tun, die im Moment an den Hebeln sitzen und die die Arbeit von hunderten, wenn nicht tausenden Freiwilligen unrechtsmäßig für sich vereinnahmt haben. Diese Vorgehensweise ist nicht nur aus ethischer Sicht äußerst bedenklich, sondern auch juristisch fragwürdig, da das Eigentum einer gemeinnützigen Organisation eigentlich von niemandem für sich selbst beansprucht werden kann. Das Problem ist also nicht, dass wir grundsätzlich dagegen sind, dass Leute reich werden – auch sind wir nicht gegen Unternehmen im Allgemeinen. Aber wir sind ausdrücklich gegen die Art und Weise, wie CouchSurfing, „die sozial verantwortliche BCorp“, das Eigentum einer ehemaligen gemeinnützigen Organisation für sich beansprucht und damit die gesamte Community beraubt. '''3) „Aber es gab doch keine Alternativen“ oder „die Umwandlung in ene BCorp war die beste Lösung für alle Beteiligten“''' Die erste Aussage ist nicht richtig. Es gab einige Alternativen, z.B. jene, CS in New Hampshire zu schließen und an einem anderen Ort bzw. in einem anderen Land wiederzueröffnen. Dies hätte nicht einmal zur Folge gehabt, dass das der gesamte Mitarbeiterstab umzieht. Die bloße Verlegung der juristischen Person hätte gereicht (mehr dazu unter Punkt 5). Die zweite Aussage wirft eine Menge Fragen auf: Am besten für wen? Am besten, um welche Ziele zu erreichen? Eines ist gewiss, vor dem Hintergrund der alten CS-Prinzipien, war die Umwandlung von CS in ein Unternehmen keineswegs die „beste aller Möglichkeiten“. - FRAGEN EHER TECHNISCHER NATUR '''4) „Ok, aber Casey hat doch gesagt, dass der Bundesstaat New Hampshire 1 Million Dollar fordern würde, wenn CS New Hampshire verlässt“''' Casey hat leider nicht die ganze Geschichte erzählt, weshalb vieles im Unklaren bleibt. Zunächst einmal ist es nicht richtig, dass eine gemeinnützige Organisation im Falle ihrer Auflösung zur Kasse gebeten wird. Was sie allerdings tun muss ist, ihr Vermögen einer anderen gemeinnützigen Organisation oder der Regierung (bzw. dem Staat?) zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass diese Behauptung nur dann wahr wäre, wenn CS Vermögen in der Höhe von 1 Million US-Dollar zu verzeichnen gehabt hätte. Dies ist unwahrscheinlich, da Casey im Jahr 2003, als er CouchSurfing International Inc. eintragen ließ, die Benutzerdatenbank nicht unter den Vermögensposten anführte. Eine andere Erklärung könnte sein, dass die von New Hampshire geforderte Summe jener Betrag ist, den CS der Regierung an Steuern schuldet. Nachdem der Antrag, auf US-weite Anerkennung als gemeinnützige Organisation (der berühmt-berüchtigte „501c3-Status“) abgelehnt wurde, wurden rückwirkend Steuern für die letzten Jahre fällig. Diese Steuerschulden haben jedoch nichts mit der Standortverlegung von CS zutun. '''5) „Aber sie haben doch mit allen Mitteln versucht, das Projekt weiter als gemeinnützige Organisation aufrecht zu erhalten. Es war die US-Regierung, die dies nicht zugelassen hat!“''' Das Einzige, was die US-Regierung abgelehnt hat, war eine mit dem 501c3-Status einhergehende Steuerbefreiung. CS hätte weiterhin als gemeinnützige Organisation bestehen können, jedoch unter der Prämisse, Steuern abzuführen. Fraglich ist, ob Casey überhaupt daran interessiert war, als 501c3-Organisation anerkannt zu werden, denn eine solche Anerkennung ist nicht umkehrbar und damit hätte er sich ein für alle Mal die Chance verbaut, CS zu verkaufen. Casey hat auch mehrmals betont, dass den US-Behörden das CS-Konzept zu „revolutionär“ und „unkonventionell“ gewesen wäre, aber dann stellt sich die Frage, wie Servas, ein anderes Gastfreundschaftsnetzwerk, diesen Status erhalten konnte. Die komplette Antragsstellung von Servas ist übrigens öffentlich zugänglich, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, und hätte jederzeit konsultiert werden können… Und zu viele gravierende Fehler wurden bei der Beantragung und während der Prüfung gemacht, die berechtigte Zweifel an der Ernsthaftigkeit und wahren Absicht von CS aufkommen lassen. Um ein für alle Mal Klarheit zu schaffen, würden wir jedoch folgendes benötigen: a) den Ablehnungsbescheid der US-Steuerbehörde IRS, die für die Prüfung der Anträge zuständig ist. Auf dem Bescheid sind die Gründe für die Ablehnung aufgelistet. Ein möglicher Grund für die Ablehnung könnte sein, dass die von CS praktizierte Personalunion des Geschäftsführers und Präsidenten (beide Ämter wurden von Casey ausgeübt) unzulässig ist für eine 501c3-Organisation. b) einen triftigen Grund dafür, dass CS seine Steuererklärung Jahr für Jahr zu spät einreichte. Ein solches Verhalten ist nicht unbedingt förderlich, um einen positiven Bescheid zu erhalten. c) eine Erklärung dafür, warum der Anteil der Ausgaben für gemeinnützige Programme so niedrig war. Auch dieses Versäumnis könnte sich negativ auf die Entscheidung der US-Behörde IRS ausgewirkt haben. Es bestehen also berechtigte Zweifel daran, dass CS - entgegen eigener Bekundungen - alles Erdenkliche getan hat, um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Wahrscheinlicher ist, dass das eigentliche Ziel jenes war, Zeit zu gewinnen, um die Community dann bei entsprechender Größe und Marktwert zu einem ansehnlichen Preis zu verkaufen.
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