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CouchSurfing "conversion" issues
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==Deutsch== [ Ich bin mit der Übertragung der ökonomischen Ausdrücken nicht sehr sicher, vielleicht kann da nochmal jemand drübersehen? A.d.Ü. ] Das Problem der „Umwandlung“ von CouchSurfing in eine gewinnbringende, kommerzielle Firma ist komplex. Viele Mitglieder fragen auch weiterhin, worin das Problem bestehe, und bemerken dabei: „Für mich hat sich aber nichts geändert.“ Dies ist ein Versuch, etwas vereinfacht und hoffentlich verständlich zu erklären, was nach meinem besten Wissen geschehen ist. Am Ende gibt es eine kurze Zusammenfassung: CouchSurfing wurde 2003 im US-Bundesstaat New Hampshire als nicht-kommerzielle Organisation gegründet. Während das CS-Management wiederholt versicherte, daß CS immer nicht-kommerziell bleiben würde, halfen Freiwillige, aktive Mitglieder und Spender, CS aufzubauen und zu retten, nachdem Casey Fenton 2006 versehentlich die Datenbank gelöscht und CS aufgegeben hatte. Im Jahr 2010 wurde CS von den US-Steuerbehörden (IRS) benachrichtigt, daß es den 501c3-Wohltätigkeitsstatus, den CS beantragt hatte, nicht bekommen würde, weil die Arbeitsweise von CS eher als sozial, denn als caritativ angesehen wurde. Darüber hinaus nannten die Behörden eine Reihe weiterer Gründe. Damit war der Moment gekommen, an dem CS seinen Status ändern mußte. CS hätte einen anderen nicht-kommerziellen Status wählen können, beispielsweise 501c7, als soziale und Erholungsorganisation – ein Status, der nach Meinung der IRS angemessen wäre. Die Alternative war, kommerziell zu werden. Und obwohl CS immer versprochen hatte, nicht-kommerziell zu bleiben, entschied das Management, das Versprechen zu brechen und kommerziell zu werden. Als Vorbereitung dieser „Umwandlung“ hatte der Vorsitzende von CouchSurfing, Dan Hoffer, bereits Monate vor der offiziellen Entscheidung der IRS als „Entrepreneur In Residence“ (eine Art Praktikant oder Hospitant? A.d.Ü. - bitte korrigieren, falls erforderlich!) beim Risikokapital-Unternehmen Benchmark Capital gearbeitet. Die Statuten von CS und das Gesetz schreiben vor, daß der Besitz der nicht-kommerziellen Organisation im Fall einer Auflösung an eine Wohltätigkeitsorganisation oder die Regierung fällt. CouchSurfing beantragte beim Gericht von New Hampshire die Erlaubnis, diesen Besitz selbst kaufen zu können, und behaupteten dabei, daß niemand sonst den Besitz bekommen könnte und daß es keine interessierten Seiten gäbe, die über den Plan, CS zu verkaufen, informiert werden müßten. Gleichzeitig wurden die CS-Mitglieder darüber informiert, daß es Änderungen geben würde, aber nicht, daß CS verkauft werden würde. Die Mitglieder und Spender wurden nicht informiert. Dieser Mangel an Informationen nahm den Mitgliedern ihr Recht gegen diesen Antrag vorzugehen. Auf Grundlage einer von CS bestellten und finanzierten Schätzung wurde der Wert des Eigentums auf etwa 600.000 US-Dollar geschätzt – das ist weniger als 1/3 des jährlichen Gewinns von CS. Die Gründer von CouchSurfing riefen eine neue Firma mit dem Namen „Better World Through Travel Inc.“ (BWTT) in Delaware, einer berühmten Steueroase, ins Leben. Diese Firma kaufte das Eigentum von Couchsurfing für einen Bruchteil seines tatsächlichen Wertes. Der Erlös aus dem Verkauf ging an eine in New Hampshire ansässigen Stiftung, nicht an die CouchSurfing-Gemeinschaft, die dieses Eigentum zu großen Teilen überhaupt erst geschaffen hatte. Die Mehrheitseigner an BWTT, Casey Fenton und Dan Hoffer, gaben Anteile an sich selbst aus und verkauften kleinere Anteile des auf 600.000 $ geschätzten Eigentums für mehr als 7,6 Millionen US-Dollar an zwei Risikokapital-Unternehmen, Benchmark Capital und Omidyar Network. Demnach liegt der Wert von Casey Fentons und Dan Hoffers Anteilen bei über 7,6 Millionen US-Dollar, wahrscheinlich bei 15 Millionen. Zunächst teilten sie mit, CouchSurfing sein in eine Benefit Corporation, also eine profitsuchende Firma, umgewandelt worden. Später korrigierten sie diese Information und sagten, es handle sich um eine „B-Corporation“. Das Recht, den Titel „B-Corporation“ zu tragen, erhielten sie, nachdem sie falsche Informationen über die nunmehr aufgelöste nicht-kommerzielle Organisation an B-Lab<ref>B-Lab ist jene Organisation, die den Titel „B-Corporation“ gegen eine Gebührt vergibt.</ref> gegeben hatten und indem sie den Titel für die gerade erst gegründete kommerzielle Organisation unter dem falschen namen „CouchSurfing International“ (der richtige Name ist „Better World Through Travel, Inc.) verwendeten. CouchSurfing hat das Wesen des Geschäfts falsch als „irgendwo zwischen nicht-kommerziell und kommerziell“ dargestellt, obwohl die Rechtsform die eines gewöhnlichen kommerziellen Unternehmens wie Coca Cola oder Microsoft darstellt. Die Zukunft von CouchSurfing ist nun unklar, weil die Kapitalinvestition in nicht allzuferner Zukunft mit Gewinn zurückgezahlt werden muß – außerdem wird CS den Teilhabern Einblick in die Bücher gewähren müssen. Niemand weiß, wer die neuen Teilhaber sein werden und für Pläne sie für CS haben werden. '''Zusammenfassend gesagt, gibt es ernste Fragen bezüglich * des unehrlichen Verhaltens, infolge dessen CouchSurfing entgegen wiederholten Versprechen, daß nichts derartiges je geschehen könnte und würde, für die persönliche Bereicherung einiger weniger heimlich privatisiert wurde, obwohl es Alternativen gegeben hätte; * der Art wie dieses Vorgehen gerechtfertigt wurde; * des Einflusses, den das alles auf die CouchSurfing-Gemeinschaft haben wird, die in großen Teilen das aufgebaut hat, was ihr nun genommen wurde; * und der weise, wie die neuen Eigentümer der Website und unserer Daten als „nicht-kommerziell“ fehlinterpretiert wurden, obwohl sie rechtlich nichts anderes als eine gewöhnliche profitorientierte Firma sind, die sich illegitimer Weise mit einem B-Lab-Label schmückt.''' Die moralischen Fragen des oben Gesagten sind augenscheinlich. Die legalen Fragen werden gegenwärtig untersucht. Als erste Konsequenz dieser Untersuchungen wird der Entzug der B-Corporation-Zertifizierung erwartet. Andere Konsequenzen könnten die strafrechtliche Verfolgung von Schlüsselfiguren der beschriebenen „Umwandlung“, die Rücknahme der Umwandlung oder den Rückzug der Investoren beinhalten.
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